Projekt Historische Weinberge -
Winzer, Denkmalpflege und Naturschutz auf einem gemeinsamen Weg

Gefördert durch:

logo dbu Deutsche Bundesstiftung Umwelt

logo bristol Bristol-Stiftung

logo landkreis Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald

Regierungpräsidium Freiburg

 

Der Projektrahmen

Historische Terrassenweinberge sind eindrucksvolle Dokumente menschlichen Gestaltungswillens, Produktionsorte qualitätvoller Weine und Lebensraum für eine artenreiche Flora und Fauna. In der Vergangenheit waren sie oft Schauplatz ambivalenter Entwicklungen: Radikale Flurbereinigungsverfahren machten sie zu ertragreichen Nutzflächen, gleichzeitig aber auch zu eintönigen Monokulturen. Terrassenweinberge, für die sich eine Rationalisierung nicht lohnte, wurden aufgegeben und damit dem Verfall preisgegeben. Nur ein bescheidener Teil behielt seinen historischen Charakter. Für diese Flächen gilt es Strategien einer nachhaltigen Nutzung zu entwickeln, um ihren Bestand sowie ihren kultur-historischen, sozialen, ökonomischen und ökologisch begründeten Wert zu sichern.

 

Das Ziel

Im transdisziplinären Forschungsprojekt soll das Bewusstsein von Nutzern und Schützern für diese Werte geschärft werden, um dadurch einer nicht nachhaltigen Nutzungsintensivierung oder der gänzlichen Bewirtschaftungsaufgabe zu begegnen. Auf der Grundlage von Kriterien, die Nutz- und Schutzansprüchen entsprechen, wird ein Leitfaden für den Erhalt der Weinberge erarbeitet, der die Interessen der Winzer sowie des Natur- und Denkmalschutzes in Einklang bringt und den Weg zu einer integrierten Kulturlandschaftspflege optimiert.

 

Praxisbezug

Während der Projektlaufzeit werden das Wissen und die Sichtweisen von betroffenen Akteuren im Rahmen von Interviews, Arbeitsgruppen und Veranstaltungen "vor Ort" kontinuierlich in die Untersuchung einbezogen.

 

Die zentralen Fragen

Die Untersuchungsgebiete

Die Arbeitsschritte

Öffentlichkeitsarbeit

Projektpartner

Pressespiegel

 


Projektlaufzeit:
Oktober 2006 – Januar 2010
Finanzierung:
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU), Osnabrück; Bristol-Stiftung, Zürich
Projektleitung:
Prof. Dr. Werner Konold
Koordination:
Dr. Franz Höchtl
Bearbeitung:
Claude Petit, Dr. Franz Höchtl, Prof. Dr. Werner Konold
Öffentlichkeitsarbeit:
Sebastian Schwab, Sandra Röck


  


 

 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
Aktualisiert: 17.05.11