Kleinprivatwald im Biosphärengebiet Schwäbische Alb: Bewirtschaftungsmotive und Bestandesstruktur

Max Frankenhauser, Bachelorarbeit - 2012

Obwohl der Kleinprivatwald mit über 50% den größten Teil des deutschen Privatwaldes ausmacht, ist sowohl der Kenntnisstand über die ökologische Bedeutung als auch über die Motivationen der Waldbesitzer sehr gering. Die Zielsetzungen von Klein- und Kleinstprivatwaldbesitzern bei der Bewirtschaftung ihrer Waldflächen können sehr vielfältig sein. Von diesen Zielsetzungen wird angenommen, dass sie einen Einfluss auf die Ökosystemleistungen, hierbei vor allem auf biologische Vielfalt und Strukturvielfalt, der Wälder haben. Durch qualitative Interviews mit Waldbesitzern sowie Feldaufnahmen in den jeweiligen Wäldern sollen die Zusammenhänge zwischen der Motivation für die Bewirtschaftung sowie deren Auswirkung auf die zuvor genannten Ökosystemleistungen analysiert werden. Den örtlichen Rahmen der Untersuchung bildet das Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Mithilfe der erarbeiteten Ergebnisse sollen somit die Hintergründe des naturschutzfachlichen Wertes von Klein- und Kleinstprivatwäldern innerhalb des genannten Untersuchungsgebietes genauer erklärt werden. Eine derartige Analyse kann hilfreiche Erkenntnisse bei forst- und naturschutzpolitischen Entscheidungen, welche im Zusammenhang mit diesen Waldbesitzarten stehen, liefern und eventuell auch einen weiteren, ökologisch bedeutsamen Aspekt von Privatwäldern geringerer Flächengröße hervorheben.

 

Laufzeit:
Januar 2012 - April 2012
Referent::
Dr. Harald Schaich
Korreferent:
Prof. Dr. Ulrich Schraml
Betreuer:
Dr. Harald Schaich
Bearbeitung:
Max Frankenhauser

 

 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
Aktualisiert: 20.11.12 ac