Modellierung des Wasserhaushaltes von Rekultivierungsschichten mit BROOK90
Jakob Sohrt, Bachelorarbeit - 2010
Hintergrund:
Computermodelle sind abstrakte Repräsentationen von Systemen aus der Realität. Es wird versucht, das entsprechende reale System auf seine wesentlichen Kernpunkte zu reduzieren. Das bedeutet auch, dass das simulierte System sich nicht in allen Fällen genau so verhalten wird wie das Reale. Die abstrakte Vereinfachung erfolgt eben immer nur im Hinblick auf die korrekte Wiedergabe ganz bestimmter Systemeigenschaften oder ist nur bei bestimmten äußeren Faktoren zulässig.
An letzterem Punkt soll diese Arbeit ansetzen: Das Modell LWF-BROOK90, das zur Modellierung verschiedener Größen einer Wasserbilanz verwendet werden kann, hat sich bei natürlich gewachsenen Böden vielfach bewährt. Es soll nun überprüft werden, ob sich dieses Modell auch auf künstlich entstandenen Böden anwenden lässt.
Zielsetzung:
Ziel dieser Arbeit ist es, die Eignung des Modells LWF-BROOK90 zur Modellierung des Bodenwasserhaushaltes von Rekultivierungsschichten zu überprüfen. Den zu modellierenden Parameter stellt das aufgefangene Sickerwasser des Lysimeterfeldes U auf der Kreismülldeponie Leonberg dar.
Vorgehen:
Zunächst muss hierfür die vom Programm benötigte recht breite Datengrundlage beschafft werden, wobei selbst aufgenommene Daten ebenso einfließen wie Ergebnisse bereits erfolgter Messungen auf der Fläche und Literaturwerte. Nachdem ein Überblick über die Struktur des Programms gewonnen wurde, erfolgt die Kalibrierung, Modellierung und Evaluation der Ergebnisse.
| Laufzeit: |
Juni - September 2010 |
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Jakob Sohrt |
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