Ökologische und strukturelle Aufwertung

Der Altbach kann vor allem im unteren Bereich ökologisch und strukturell aufgewertet werden:
  • Querbauwerke stellen Wanderungshindernisse dar und werden soweit wie möglich entfernt beziehungsweise durchgängig gestaltet, beispielsweise durch eine aufgelockerte Bauweise mit Flussbausteinen.
  • Gewässerabschnitte mit betonierter oder gepflasterter Sohle werden geöffnet, um die Verbindung zum Lückensystem (Interstitial) wiederherzustellen und weitere Lebensräume zu schaffen.
  • Um die Eigenentwicklung des Altbachs zu fördern, werden harte Uferverbauungen wie Betonmauern und Rasengittersteine soweit möglich entfernt und gegebenenfalls durch (unverfugte) Natursteinmauern und biologische Ufersicherungen ersetzt.
  • Totholz wird als Wertstruktur im und am Gewässer belassen, sofern es die Hochwasser- und die Verkehrsicherheit nicht beeinträchtigt.


  • Zur Verbesserung der Wasserqualität werden Einleitungen von belasteten Verkehrsflächen nicht oder nur nach vorheriger Reinigung (Passage eines belebten Bodenfilters) in den Altbach geleitet. Kellerabläufe, welche noch in den Bach entwässern, werden verschlossen oder an die Kanalisation angeschlossen.



 

 

 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
Aktualisiert: 17.05.11  - rö