Erosionsschutz an den Ufern und Böschungen

Kleinere Erosionsbereiche und Uferabbrüche gehören zum natürlichen Erscheinungsbild des Altbachtals. Schutz- und Sicherungsmaßnahmen werden daher nur dann umgesetzt, wenn nennenswerte Schäden an Infrastrukturen und Bauwerken zu erwarten sind. Biologische Sicherungsmaßnahmen werden einer technischen Verbauung vorgezogen.

  • Ufer- und Böschungsbereiche, die auf Grund der Talmorphologie und des dichten Kronendachs nicht oder nur spärlich bewachsen sind, werden aufgelichtet, um das Pflanzenwachstum am Boden zu fördern. Unterstützend können einzelne Bäume entnommen oder deren Krone aufgelichtet werden. Das Auflichten und Durchforsten sollte schrittweise und kleinräumig durchgeführt werden, um nicht das Wachstum von Neophyten zu fördern. In diesem Zusammenhang ist auch die Ansaat oder die Initialpflanzung von Zielarten sinnvoll.
  • An steilen Böschungen kann die Ansiedlung von Pflanzen durch den Einsatz von bodensichernden Geotextilien (z.B. Kokosfasermatten) unterstützt werden. Die Wurzelstöcke von gerodeten Bäumen werden im Boden belassen, um diesen zu stabilisieren. Unmittelbar an die Wasserlinie gepflanzte Erlen und Eschen sichern die Ufer.
  • Um die Bildung von Erosionsrinnen zu verhindern, sollten vorhandene Regenwassereinleitungen im Böschungsbereich hinter die Böschungsoberkante verlegt und das Regenwasser unmittelbar in den oberhalb gelegenen Gartenflächen versickert werden. Bereits vorhandene Rinnen sollten mittels Anpflanzungen und Holzverbauungen gesichert werden.


 

 

 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
Aktualisiert: 17.05.11  - rö