Erosionsschutz an den Ufern und Böschungen
Kleinere
Erosionsbereiche und Uferabbrüche gehören zum natürlichen
Erscheinungsbild des Altbachtals. Schutz- und Sicherungsmaßnahmen
werden daher nur dann umgesetzt, wenn nennenswerte Schäden
an Infrastrukturen und Bauwerken zu erwarten sind. Biologische Sicherungsmaßnahmen
werden einer technischen Verbauung vorgezogen.
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Ufer- und Böschungsbereiche, die auf Grund
der Talmorphologie und des dichten Kronendachs nicht oder nur
spärlich bewachsen sind, werden aufgelichtet, um das Pflanzenwachstum
am Boden zu fördern. Unterstützend können einzelne
Bäume entnommen oder deren Krone aufgelichtet werden. Das
Auflichten und Durchforsten sollte schrittweise und kleinräumig
durchgeführt werden, um nicht das Wachstum von Neophyten
zu fördern. In diesem Zusammenhang ist auch die Ansaat
oder die Initialpflanzung von Zielarten sinnvoll.
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An steilen Böschungen kann die Ansiedlung
von Pflanzen durch den Einsatz von bodensichernden Geotextilien
(z.B. Kokosfasermatten) unterstützt werden. Die Wurzelstöcke
von gerodeten Bäumen werden im Boden belassen, um diesen
zu stabilisieren. Unmittelbar an die Wasserlinie gepflanzte
Erlen und Eschen sichern die Ufer.
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Um die Bildung von Erosionsrinnen zu verhindern,
sollten vorhandene Regenwassereinleitungen im Böschungsbereich
hinter die Böschungsoberkante verlegt und das Regenwasser
unmittelbar in den oberhalb gelegenen Gartenflächen versickert
werden. Bereits vorhandene Rinnen sollten mittels Anpflanzungen
und Holzverbauungen gesichert werden.
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