Gewässerbegleitender Fußweg
Der Fußweg entlang des Gewässers soll erhalten bleiben
und gegen Hochwasser- und Erosionsschäden gesichert werden:
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Wenn möglich, wird der Weg verschmälert,
um dem Altbach mehr Raum zu geben. Eine Wegbreite von etwa 1,5
bis 2 Meter ist ausreichend. An geeigneten Stellen können
breitere Ausweichstellen und Aufenthaltsbereiche
mit Sitzgelegenheiten angelegt werden.
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Eine Tieferlegung des Weges ist besonders an
Engstellen im Tal sinnvoll. Das Abflussprofil wird so vergrößert.
Der Weg kann zudem einfacher und mit weniger Material gegen
Erosion gesichert werden.
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An erosionsgefährdeten Prallhängen
entlang des Fußwegs werden auf Höhe der Mittelwasserlinie
einzelne Bäume gepflanzt. Hierfür bieten sich Schwarzerle
oder Esche an. Die Gehölze sichern mit ihren Wurzeln das
Ufer und lenken die Hauptströmung auf das gegenüber
liegende Ufer. Der Fußweg wird so vor Erosionsschäden
geschützt. Bei der Pflanzung ist zu bedenken, dass insbesondere
Erlen dazu neigen, mit ihren zum Wasser orientierten Wurzeln
das Abflussprofil einzuengen.
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Sollten biologische Maßnahmen zur Sicherung
der Ufer und des Weges nicht ausreichend sein, werden gefährdete
Abschnitte mit Flussbausteinen, Steinschüttungen und (unverfugten)
Steinmauern gesichert. Die Mauern sind tief gegründet,
um auch bei fortschreitender Tiefenerosion nicht unterspült
zu werden.
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