Gewässerbegleitender Fußweg

Der Fußweg entlang des Gewässers soll erhalten bleiben und gegen Hochwasser- und Erosionsschäden gesichert werden:

  • Wenn möglich, wird der Weg verschmälert, um dem Altbach mehr Raum zu geben. Eine Wegbreite von etwa 1,5 bis 2 Meter ist ausreichend. An geeigneten Stellen können breitere Ausweichstellen und Aufenthaltsbereiche mit Sitzgelegenheiten angelegt werden.
  • Eine Tieferlegung des Weges ist besonders an Engstellen im Tal sinnvoll. Das Abflussprofil wird so vergrößert. Der Weg kann zudem einfacher und mit weniger Material gegen Erosion gesichert werden.
  • An erosionsgefährdeten Prallhängen entlang des Fußwegs werden auf Höhe der Mittelwasserlinie einzelne Bäume gepflanzt. Hierfür bieten sich Schwarzerle oder Esche an. Die Gehölze sichern mit ihren Wurzeln das Ufer und lenken die Hauptströmung auf das gegenüber liegende Ufer. Der Fußweg wird so vor Erosionsschäden geschützt. Bei der Pflanzung ist zu bedenken, dass insbesondere Erlen dazu neigen, mit ihren zum Wasser orientierten Wurzeln das Abflussprofil einzuengen.
  • Sollten biologische Maßnahmen zur Sicherung der Ufer und des Weges nicht ausreichend sein, werden gefährdete Abschnitte mit Flussbausteinen, Steinschüttungen und (unverfugten) Steinmauern gesichert. Die Mauern sind tief gegründet, um auch bei fortschreitender Tiefenerosion nicht unterspült zu werden.


 

 

 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 
 
Aktualisiert: 17.05.11  - rö