Erfassung und Entwicklung der Bestandesstruktur der Rheinwälder-
ein Methodenvergleich und eine Analyse der Waldgeschichte am Beispiel
des Bannwaldes Taubergiessen (Teilflächen Streitkopf und Dornskopf)
Untersuchungsgebiet:
Streitkopf und Dornskopf, zusammen 69,6 ha, zwei Teile des Bannwaldes
Taubergiessen.
Inhalt:
Die Diplomarbeit findet im Rahmen des Projektes "Erhaltung
der ökologischen Vielfalt der Rheinwälder" statt.
In diesem Projekt, das durch das EU-INTERREG III-Programm gefördert
wird, arbeiten die FVA (Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt
Baden Württemberg) und die elsässische Forstverwaltung
ONF (Office National des Forêts) zusammen. Das Ziel ist es,
den aktuellen Zustand der Rheinwälder auf beiden Seiten des
Flusses zu erfassen und danach Maßnahmen zu formulieren, wie
dieser Zustand erhalten oder sogar verbessert werden kann.
Bei dieser Zustandserfassung spielt die Struktur der Waldbestände
eine wichtige Rolle.
Die heutige Struktur ist das Ergebnis der natürlichen Dynamik,
wird aber auch durch menschliche Eingriffe geprägt. Um die
jetzige Struktur und das Waldbild verstehen zu können, müssen
die Geschichte und die Entwicklung dieser Waldgebiete untersucht
werden. Dieses Thema wird im ersten Teil der Diplomarbeit bearbeitet.
Im zweiten Teil der Diplomarbeit werden zwei Methoden zur Aufnahme
der Waldstruktur verglichen. Dabei werden die Ergebnisse der FGA
(Forstliche Grundaufnahme, Aufnahmemethode in Baden Württemberg)
mit denen der Relaskopaufnahme (Methode in Frankreich) verglichen.
Untersuchungsmethoden:
Die Forsteinrichtungswerke ab 1857 konnten für die Untersuchung
eingesehen werden. Dazu kommen noch Luftbilder, Inventuren und Ergebnisse
der FGA.
Für den zweiten Teil der Diplomarbeit wurden Relaskopaufnahmen
im Gelände durchgeführt. Diese Aufnahmepunkte waren mit
den FGA-Probekreismittelpunkten der Bannwaldteile Dornskopf und
Streitkopf identisch.
| Laufzeit: |
Nov. 2003 - Mai 2004
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| Projektleiter: |
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Korreferent:
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IGGREF Yves Bastien, ENGREF, Nancy
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Betreuer der FVA:
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Richard Hauschild
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| Bearbeitung: |
Marjorie Girardot
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