Bewertungsverfahren für visuell wahrnehmbare, mastenartige
Eingriffe in das Landschaftsbild
Unsere heutige Kulturlandschaft erfährt vielfältige Beeinträchtigungen
visueller Art, die die Vielfalt, Eigenart und Schönheit der
Landschaft gefährden. Derartige Eingriffe in das Landschaftsbild
können z.B. Hochspannungsfreileitungen, Windkraftanlagen, Mobilfunkmasten,
Sendemasten für Radio/TV etc. sein. Diese technischen Bauwerke
wirken aufgrund ihrer oft beträchtlichen Höhe weit in
die Landschaft hinein und wirken dort als Fremdkörper. Um die
Stärke der ästhetischen Beeinträchtigung in der Eingriffsregelung
abzuschätzen gibt es eine Reihe von Bewertungsverfahren.
Basis für das hier bearbeitete Verfahren ist eine Bewertungsformel,
die von Prof. Dr. Werner Nohl im Auftrag des Ministeriums für
Umwelt, Raumordnung und Landwirtschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
entwickelt hat. Ergebnis dieses Bewertungsverfahrens ist die zu
leistende Kompensationsfläche in qm.
Neuartig ist die ...
- Ermittlung der visuell beeinflussten Fläche durch die Verknüpfung
mit einem digitalen Höhenmodell (DHM).
- GIS-gestützte Berechnung partieller Sichtverschattung
durch Topographie, Bebauung oder Bewuchs.
- Berücksichtigung der reduzierten Beeinträchtigung
des Landschaftsbildes, bei schon existenter visueller Vorbelastung.
- Anrechnung der Entlastung des Landschaftsbildes durch gleichzeitigen
Rückbau gleichwertiger Landschaftsbildbelastung.
Untersucht werden soll der Einfluss von Entlastung, Vorbelastung,
Art des Eingriffes (Hochspannungsfreileitung/Windkraftanlage) und
Hintergrund (d.h. eventuelle Horizontdurchbrechung des Objektes)
auf den resultierenden Kompensationsflächenumfang.
| Laufzeit: |
18.11.2002 - 19.05.2002
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| Projektleiter: |
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Korreferent:
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Prof. Dr. Klaus C. Ewald
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| Betreuer: |
Dr. Thomas Coch
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| Bearbeitung: |
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