Ausprägung und Entwicklungszustand von Grünlandgesellschaften
im Jagsttal
Einführung
Im Nordosten von Baden-Württemberg, in den Landkreisen Heilbronn
und Hohenlohe wurden Grünlandgesellschaften auf verschiedenen
Standorten (feucht, frisch und trocken und unter verschiedener Nutzung
untersucht. Die Gefährdung von Gesellschaften auf vor allem
feuchten und trockenen Standorten geschieht durch zu intensive (Düngung,
Vielschnitt und Entwässerung), oder zu extensive Nutzung (Versaumung
und Verbuschung von Mesobrometen) oder sogar Herausfall aus der
Nutzung.
Durch Vergleich der Standortparameter unter Berücksichtigung
der historischen und jüngeren Nutzung sollen Aussagen getroffen
werden können, wann welche Gesellschaft mit welcher Ausprägung
auftritt (Kartierschlüssel). Von diesen Aussagen ausgehend
könnten auf mageren und ehemals mageren Flächen durch
extensive Nutzung mit oder ohne vorher erfolgter Aushagerung bzw.
bei Feuchtgrünland mit evtl. Wiedervernässung bedrohte
Gesellschaften wieder hergestellt oder erhalten werden. Bei den
typischen Glatthaferwiesen, den sogenannten Blumenwiesen, die durch
Düngung und mäßigen Schnitt entstehen, sollte die
bisherige Nutzung beibehalten werden. Von den Entwicklungspotentialen
ausgehend bzw. den vorhandenen Beständen sollten auch Nutzungsvorschläge
erfolgen, die nach Möglichkeit beide Seiten die landwirtschaftliche
und die naturschutzfachliche Seite berücksichtigen. Desweiteren
sollten Vorschläge für den Verbund isolierter Flächen
gemacht werden.
| Laufzeit: |
5.5.2001 - 5.2.2002
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| Projektleiter: |
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Korreferent:
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n.n.
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| Betreuer: |
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| Bearbeitung: |
Aloisia Schönke
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