Niederwald als Energiequelle – Chancen und Grenzen aus Sicht des Naturschutzes

Im Raum Südbaden befinden sich zahlreiche durchgewachsene Niederwälder, die sich für eine energetische Nutzung prinzipiell eignen. Niederwälder sind vielfach strukturreich und beherbergen Arten, die von naturschutzfachlicher Seite äußerst bedeutsam sind. Auf kleiner Fläche befinden sich dort Arten, die im vielgestaltigen Flächenmosaik von Kahlschlägen, Sukzessionsflächen oder geschlossenen Laubwäldern leben. Die zeitliche und räumliche Dynamik auf Niederwaldflächen ist deren Charakteristikum. Auch kulturhistorisch sind viele Bestände als sehr wertvoll anzusehen, da Niederwald eine lange Geschichte in unserer Kulturlandschaft hat.

In der Arbeit soll anhand von Beispielen aus dem mittleren Schwarzwald der naturschutzfachliche und kulturhistorische Wert von Niederwäldern beschrieben werden und eine Betrachtung einer intensivierten Niederwaldwirtschaft für die Energieholzgewinnung stattfinden. Es soll eine plausible Entscheidungsgrundlage erarbeitet werden, welche Wälder in Zukunft wie genutzt werden können und wie Eingriffe in Niederwäldern zu organisieren sind. Es werden Verfahrensvorschläge für die ausgewählten Flächen gemacht. Zusätzlich soll eine Methode entwickelt werden, mit der es möglich ist, das Energieholzpotential einer Niederwaldfläche zu bestimmen.

Methoden: Literaturstudium, Aufnahmen im Gelände (Avifauna, Vegetation, Energieholzpotential), Einbezug von fachlichen Kartierungen.

 

Laufzeit:
Mai 2006 - Nov. 2006
Projektleiter:
Prof. Dr. Werner Konold
Korreferent:

Prof. Dr. Gero Becker

Betreuer:
Prof. Dr. Werner Konold
Bearbeitung:
Christian Suchomel



 

 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
Aktualisiert: 10.07.06  kai