Der Renchflutkanal
Der
Renchflutkanal liegt in Baden-Württemberg nördlich von
Offenburg. Er hat eine Länge von 14,7 km und ist als Hochsystem
angelegt. Im Zuge der sogenannten Acher-Rench-Korrektion (AREKO)
wurde der Rench-Flutkanal zwischen 1936 und 1968 gebaut. Im Zuge
dieser Ausbaumaßnahmen wurden 25 Einzelgewässer mit einer
Gesamtstrecke von 135 km und einem Gesamteinzugsgebiet von etwa
453 km² ausgebaut. Vor dem Gewässerausbau durch die AREKO
wurden circa 90% der Oberrheinebene bei Hochwasser überflutet.
Der Ausbau des Gewässernetzes dient dem Hochwasserschutz von
landwirtschaftlichen Nutzflächen sowie Siedlungs- und Gewerbeflächen.
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Der Rench-Flutkanal wurde von Grund auf neu in einer Flutmulde
angelegt und ist somit ein rein anthropogen geschaffenes Gewässer.
Er nimmt die Hochwasserspitzen aus dem 33 km langen Oberlauf
der Rench auf. Die Rench entspringt in circa 930 m Höhe
im Schwarzwald. Hochwässer ereignen sich vor allem nach
starken Regenfällen, aber auch nach der Schneeschmelze
im Schwarzwald. Durch ein Abzweigbauwerk
wird das Hochwasser in den Flutkanal eingeleitet. Im späteren
Verlauf vereint sich der Rench-Flutkanal wieder mit der Alten
Rench zur sogenannten Rench-Mündung, die in den Rhein
mündet.
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Trotz seines durchgehenden Doppeltrapezprofils
ändert sich die Charakteristik des Kanals in seinem Längsverlauf.
Vor allem das Mittelwasserbett zeigt in den einzelnen Abschnitten
unterschiedliche Ausprägungen. Beginnend am Abzweigbauwerk
in Erlach, wurde der Kanal für die Untersuchung in acht Abschnitte
unterteilt. Die wichtigsten Charakteristika sind auf den jeweiligen
Unterseiten dargestellt.
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