Die Lehre am
Institut für Landespflege
Das Institut versucht eine vielfältige und attraktive Lehre
zu bieten, die moderne Methoden der Wissensvermittlung, Erziehung
zur Selbständigkeit, akademische Ansprüche, theoretisches
Wissen und Praxisnähe miteinander verbindet sowie das sehr
breite Arbeitsgebiet der Landespflege abdeckt. Es ergeben sich dadurch
für die Absolventen der verschiedenen Studiengänge der Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaft neue, interessante
Berufsfelder, zumal auch versucht wird, in den Lehrveranstaltungen
sehr enge Verbindungen zum Berufsleben herzustellen indem Praktiker
eingeladen oder in ihrem Berufsfeld besucht werden. Fotos
bisheriger Lehrveranstaltungen sind im Internet abrufbar
Eine sehr große Rolle spielen Tagesexkursionen, Geländepraktika
und größere Exkursionen (Beispiel: Slowenien oder Oberlausitz/Polen),
um den Studierenden landschaftliche und sachliche, aber auch landschaftsgenetische
Zusammenhänge unter Einbeziehung der politischen und wirtschaftlichen
Gestaltungskräfte vermitteln zu können. In einigen Veranstaltungen
werden die Studierenden selbst planend und gestaltend tätig
und zwar jeweils mit Umsetzungsbezug, das heißt, dass die
Planungen den Planungsträgern plausibel gemacht werden müssen
(Beispiel: Kommunikation in der Planung).
Im Gelände werden im engeren Sinne des Wortes die Dinge "begriffen"
und ein Stück weit visuell aufgenommen und verarbeitet. Im
Hörsaal wird über andere Sinne aufgenommen: hörend,
schreibend aber auch - eine große Rolle spielend - diskursiv,
verschiedene Rollen einnehmend und praktisch übend. Über
kurze Referate bringen die Studierenden selbst Bausteine in den
Lernstoff ein. Hausarbeiten lassen Vertiefungen zu.
Jährlich werden am Institut etwa fünfzehn Abschlussarbeiten
(Diplom-, Master- und Bachelorarbeiten) angefertigt, ein Teil davon innerhalb von laufenden Forschungsprojekten.
Das Themenspektrum ist - wie die Landespflege insgesamt - recht
breit und reicht von "Wildnisentwicklung an Hand kulturhistorischer
und vegetationskundlicher Untersuchungen im Raum Colloro/Piemont"
über "Ehemalige Verbreitung der Wiesenbewässerung
entlang der Glotter und ihrer Zuflüsse" bis hin zu "Thoughts
for the Integration of the Local Populations an Natural Protection
of Skolivski Beskydy National Park, Ukraine". Auch das aktuelle
Themenangebot orientiert
sich an der breiten Forschung des Instituts.
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