Hohe Auszeichnung für Wissenschaftler der Universität
Freiburg
Graf Lennart Bernadotte-Preis für Landespflege an Dr. Franz
Höchtl
Pressemitteillung vom 17. September 2004
Im Beisein zahlreicher Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft
und Politik, darunter Prof. Dr. Dagmar Schipanski, der Vorsitzenden
des Vorstandes der Bernadotte-Stiftung, und Prof. Dr. Klaus Töpfer,
überreichte der Stifter Graf Lennart Bernadotte im Weißen
Saal des Schlosses auf der Insel Mainau Dr. Franz Höchtl vom
Institut für Landespflege der Universität Freiburg den
Preis für Landespflege.
Im Bild von links nach rechts Graf Lennart Bernadotte, Volkmar Th.
Leutenegger (Geschäftsführer und stellvertretender Vorsitzender
der
Lennart-Bernadotte-Stiftung), Prof. Dr.
Werner Konold, Dr. Franz Höchtl
Dieser ist der einzige Preis dieser Art in Deutschland und zeichnet
insbesondere wissenschaftliche Arbeiten aus, die zum Ausgleich zwischen
Technik, Wirtschaft und Natur beitragen. Er wurde nun zum 15. Mal
verliehen und ist mit 5000.- € dotiert. Dr. Höchtl erhielt
den Preis für seine Dissertation "Landschaftsentwicklung
und Wildnis' im Val Grande-Nationalpark", die von
der Fakultät für Forst- und Umweltwissenschaften mit "summa
cum laude" bewertet worden ist. Diese Arbeit liefere, so die
Auszeichnung, einen herausragenden methodischen Beitrag zur Erforschung
der geschichtlichen Entwicklung, des Zustandes und der Zukunft einer
besonderen Landschaft in den piemontesischen Alpen, die als das
"größte Wildnisgebiet Italiens" beworben wird.
Die Ergebnisse seien um so glaubwürdiger, als die Meinungen
und Wahrnehmungen der Einwohner und der Touristen sowie verschiedene
Entscheidungsträger einbezogen worden seien. Die Arbeit steht
in einem engen Zusammenhang mit der aktuellen naturschutzfachlichen
Diskussion über unbeeinflusste Naturdynamik, Prozessschutz
und Wildnis sowie über die Folgen der Verwilderung von Kulturlandschaft.
Prof. Dr. Werner Konold schloss seine Laudatio mit den Worten: "Dr.
Franz Höchtl hat lustvoll Wissenschaft betrieben und geschrieben
und ein ausgezeichnetes Landespflege-Produkt hergestellt."

Im Bild von links nach rechts Gräfin Sonja Bernadotte, Graf
Lennart Bernadotte, Dr. Franz Höchtl, Prof. Dr. Werner Konold,
Volkmar Th. Leutenegger
Interesse? Den richtigen Ansprechpartner am Institut finden Sie
am einfachsten über die Pressesprecherin:
Silke Lanninger
Telefon: +49 761 203-3644
silke.lanninger landespflege.uni-freiburg.de
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